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Der Heil- und Kostenplan einfach erklärt: Was bedeuten die Positionen und Steigerungssätze?
21. Januar 2026Warum der Heil- und Kostenplan oft Fragen aufwirft
Der Heil- und Kostenplan ist ein zentrales Dokument vor Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung. Viele Patientinnen und Patienten empfinden ihn jedoch als schwer verständlich, da Fachbegriffe, Abkürzungen und Zahlenkolonnen auf den ersten Blick verwirrend wirken.
Dabei dient der Plan vor allem der Transparenz. Er zeigt, welche Leistungen vorgesehen sind, welche Kosten entstehen und welche Anteile von der Krankenkasse übernommen werden können.
Aufbau eines kieferorthopädischen Heil- und Kostenplans
Der Heil- und Kostenplan besteht aus mehreren Abschnitten. Er enthält Angaben zur Diagnose, zum geplanten Behandlungsablauf sowie zu den einzelnen Leistungen. Jede Maßnahme wird dabei durch eine bestimmte Position oder Gebührennummer gekennzeichnet.
Diese Positionen ermöglichen eine einheitliche Abrechnung und sorgen dafür, dass Leistungen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Was die einzelnen Positionen bedeuten
Jede Position im Heil- und Kostenplan steht für eine konkrete Leistung, etwa die Planung der Behandlung, das Einsetzen einer Zahnspange oder die Nachsorge.
Nicht jede Position fällt bei jeder Behandlung an. Der individuelle Befund entscheidet darüber, welche Leistungen notwendig sind und im Plan aufgeführt werden.
Steigerungssätze verständlich erklärt
Steigerungssätze geben an, mit welchem Faktor eine Leistung berechnet wird. Sie berücksichtigen den zeitlichen Aufwand, den Schwierigkeitsgrad und besondere Anforderungen der Behandlung.
Ein höherer Steigerungssatz bedeutet nicht automatisch höhere Kosten ohne Grund, sondern spiegelt häufig einen erhöhten Behandlungsaufwand wider.
Gesetzliche und private Kostenanteile
Bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bestimmte Leistungen, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Zusätzliche Leistungen oder ästhetische Optionen werden häufig privat vereinbart.
Bei Erwachsenen erfolgt die Abrechnung in der Regel vollständig privat. Der Heil- und Kostenplan schafft hier Klarheit über alle anfallenden Kosten.
Warum Transparenz vor Behandlungsbeginn wichtig ist
Ein verständlicher Heil- und Kostenplan ermöglicht es, finanzielle Entscheidungen bewusst zu treffen. Fragen zu einzelnen Positionen oder Kostenanteilen sollten vor Behandlungsbeginn geklärt werden.
In der Praxis von Dr. Barloi wird großer Wert auf eine verständliche Erklärung gelegt, damit Patientinnen und Patienten genau wissen, welche Leistungen sie erwarten können.
Häufige Fragen zum Heil- und Kostenplan
Ist der Heil- und Kostenplan verbindlich?
Ja, er bildet die Grundlage der Abrechnung.
Können Positionen geändert werden?
Ja, bei Anpassungen der Behandlung.
Sind Steigerungssätze frei wählbar?
Nein, sie folgen gesetzlichen Vorgaben.
Muss ich den Plan unterschreiben?
Ja, vor Behandlungsbeginn.
Fazit: Klarheit schafft Vertrauen
Der Heil- und Kostenplan soll nicht abschrecken, sondern informieren. Wer Positionen und Steigerungssätze versteht, kann die geplante Behandlung realistisch einschätzen und fundierte Entscheidungen treffen.
Patientinnen und Patienten, die Fragen zu ihrem Heil- und Kostenplan haben oder eine verständliche Erklärung wünschen, erhalten bei
Dr. Barloi in Schloß Holte-Stukenbrock
kompetente Beratung, transparente Aufklärung und eine ehrliche Einschätzung aller Kostenpunkte.